Ausflüge 2019


Ausflug zu den Windecker RZR Freunde

Quad-Angie hat zum zweiten Benefitzevent der Windecker RZR Freunde geladen. Natürlich sind wir Ihrem Ruf gefolgt. 

Vom Hunsrück ging es über Koblenz, Bendorf und Neuwied immer der B256 entlang bis nach Waldbröhl.

 

Daot angekommen erwartete uns ein aufregendes Programm Rund um unser Hobby.  Günstig konnte man sich dort an Helmen und Quadklamotten eindecken, die Quadkinder hatten einen Stand und für Essen und Trinken war bestens gesorgt.

 

Es gab kostenlose Quadfarten  und als Showprogramm sorgten Spiderman und Co. Das größte Highlight war aber immer noch die Stuntshow von Jürgen Köhler. Diese zauberte neben Wheele's auch Überschläge mit einem seiner Quads.

 

 


3-Tages Event 21-23.06.2019

Back to the roots

Die erste Vereinsfahrt über 3 Tage war ein voller Erfolg! Aber der Reihe nach....

 

Wir entschlossen uns im Vorfeld ganz bewusst für ein kleines Event. Es sollte ganz ungezwungen zugehen, so das man auch ganz spontan auf Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen könnte.  Ein weiterer wichtiges Aspekt war, das für die Mitglieder des Vereins der Spaß und nicht die Arbeit im Vordergrund stehen sollte, wie es zum Beispiel bei ein großes Quadtreffen der Fall wäre.

An Fronleichnams Donnerstag  kamen bereits die ersten Teilnehmer aus Bayern und Baden-Würtenberg bei uns in Emmelshausen an.  Der Tag wurde allgemein genutzt um die Quads, ATV`s und das Begleitfahrzeug mit Anhänger zu packen.

 

Freitag pünktlich um 14 Uhr ging es, nach einem Kennenlernen untereinander, dann für 14 Teilnehmer auf Reisen.


Das Motto lautete: "Back to the Roots" der Weg ist das Ziel! Wir tauschen das Navi gegen eine Karte und wenn wir uns mal verfahren haben sollten, so war das pure Absicht :-)   Unser Weg führte uns quer durch den Hunsrück. Von Emmelshausen aus ging  es  über Kastellaun Richtung Simmern. In Sagenroth legten wir am historischen Bismarkturm eine Pause ein.

Zwar erhielten wir kurz vor der Tour noch einige krankheitsbedingte Absagen, jedoch war dies nicht weiter schlimm, denn in der aktuellen Gruppengröße kamen wir so sehr zügig und ohne Komplikationen  einer Kolonne  gut vorwärts.

Ab Gemünden änderte sich die Landschaft, an der wir vorbei fuhren, zusehends.   Die bewirtschafteten Felder wurden spärlicher und je höher wir in den  Hunsrück kamen, desto mehr Wälder säumten unseren Weg.  Unser Ziel war ein Naturcampingplatz abseits der bekannten Routen, mitten Wald eines kleinen Tals gelegen. Ein Bach schlängelte sich entlang unserer  großen Zeltwiese und diente somit als perfekter Kühlschrank.

 

Schon beim Aufbau unseres (Fahrer-)Lagers merkte man gleich, das die Teilnehmer sich untereinander gut verstanden. Es wurde kameradschaftlich mit angefasst, wo gerade eine helfende Hand benötigt wurde.

Während Einige das Feuer schürten brachen Andere Teilnehmer nochmal auf um Vorräte für das gemeinschaftliche Abendessen einzukaufen.  Im Anschluss wurde noch der Erbeskopf   ( höchster Berg in Rheinland-Pfalz) bezwungen.  Auf 2 Aussichtsplattformen konnte man bei bestem Wetter eine herrliche Aussicht genießen. Für mich war dies auch ein ganz neuer Eindruck, da ich dort höchstens bei Schneefall die Skipiste nutze. :-)

Wieder auf dem Campingplatz angekommen wurde das Fleisch auf dem Grill gebraten und die Salate ausgepackt.  Bei einigen Flaschen Bier wurde  am Lagerfeuer  der Tag noch  gemütlich ausklingen gelassen.  Durch die oben schon genannten Absagen einiger Teilnehmer ergab sich ein netter Nebeneffekt:  Quads4Hearts  konnte somit noch für beide Tage das Frühstück sowie das Abendessen für alle Teilnehmer sponsern! Nach einer kalten Nacht, unter freiem Himmel, brachen wir Samstags,  nach dem Ausschlafen und einem reichhaltigen Frühstück, zu einer Tagestour von ca. 150km auf. Leider konnten wir nicht wie vorgesehen  die Rennstrecke des MSC Hennweiler befahren.  Angeblich wegen zu hoher Trockenheit und der daraus  entsehenden Staubentwicklung.  Merkwürdig aber das Motorräder und Gespanne dennoch fahren durften. :-( Schnell wurde umdisponiert. Von den Höhen des Hunsrücks  ging es Richtung Trier und  an der Mosel mit ihren Weinbergen und kleine Ortschaften wieder zurück ins Basislager.. Hier kam es zu Gute das unsere Mitglieder in verschiedenen Teilen in Rheinland-Pfalz heimisch sind und sich auch  hier bestens auskannten.

Irgendwann ist natürlich jede Tour einmal zu Ende und so mussten wir Sonntags wieder unsere Sachen verstauen und machten uns auf den Rückweg Richtung Emmelshausen.  Aber nicht ohne uns die Attraktion  Hängeseilbrücke in Mörsdorf anzusehen.   Wer sich traute, konnte über  die 360m lange Hängeseilbrücke, welche  100 Meter über dem Abgrund schwebt, die andere Seite der Geierlay erreichen.

Den Abschluss der Tour fand  im Emmelshausener Park bei einer großen Portion Eis statt. ( Danke Achim)

Wir möchten uns bei Allen bedanken,  die uns in irgendeiner Weise geholfen haben. Weiterhin sprechen wir ein großes Lob an  die Jenigen aus, denen kein Weg zu weit war um mit uns auf Tour zu gehen.  :-)  Ich denke ich sprechen im Namen Aller wenn ich behaupte, das wir  eine schöne gemeinsame Zeit zusammen hatten und hoffe wir sehen uns noch einmal wieder.


Fursten Forrest  5.5.2019

Vom 4 auf dem 5 Mai  haben sich aus unserem Verein  Oli  und Daniel auf den Weg nach Fürstenau gemacht. Ziel war  Deutschlands größter Offroadpark Fursten  Forest.

 

Hier eine kurze Parkbeschreibung:

 

DAS GELÄNDE

Über den Eingang an der Südostseite von Fursten Forest erreichen Sie zunächst einmal einen Gebäudekomplex mit u. a. den Baracken, Schuppen, Kantinen, Arbeitsplätzen und der Energiezentrale der früheren Kaserne. Hier befindet sich auch der Campingplatz. Direkt im Norden der Gebäude liegt ein noch einigermaßen zugängliches Gebiet, das sich insbesondere für Fahrten mit SUVs sehr gut eignet.

 

RAUES GELÄNDE

Im Westen der Gebäude wird es ernst: in Form von mittelschwerem bis schwerem Gelände. Insbesondere in der südlichen Hälfte dieses Gebietes gibt es genug Strecken, um sich buchstäblich zu verirren. Darum sind zur Orientierung überall im Gebiet Buchstabenmarkierungen angebracht, die den Buchstaben auf der Karte von Fursten Forest entsprechen.

 

BESONDERE EINRICHTUNGEN

In der nördlichen Hälfte des Gebiets wurden - neben dem bestehenden Panzerhügel und anderen militärischen Übungsvorrichtungen - verschiedene neue Einrichtungen für Wagen mit Allradantrieb und andere Geländefahrer angelegt, darunter unter anderem eine Brücke, eine Wippe, Kreuzachsen und eine Winde. Ganz im Norden des Gebiets liegt außerdem eine frühere Sandgrube, wo besseres Wüstenfahren bis zur Perfektion simuliert werden kann

Nach der Ankunft  auf dem Campingareal wurde erst bemängelt das es für eine ordentliche Schlammpackung viel zu trocken wäre. Dies änderte sich mit mit einem schlagartigen Wettersturz mit heftigem Schneefall. Also schnell Holzhacken und das Lagerfeuer entfachen. 

 

 

Mit Ihren Fahrzeugen, einer Online Schade 850 Extrem und 650 Basic, ging es dann quer durch die Offroad Hölle.

Natürlich blieb man nicht lange unter sich. Schnell knüpfte man neue Bekanntschaften und fuhr gemeinsam weiter. 

 

Beiden hat sehr sehr viel Spaß gemacht und meinten als Schlusswort:  Fursten Forest erfolgreich gerockt!


1 Mail ATV Tour 2019

1 Mai haben wir uns mit insgesamt 9 ATV und Quads getroffen um gemeinsam eine Tour bei bestem Sonnenschein zu unternehmen.   Teilweise kamen unsere Mitglieder aus Hessen und  NRW  angereist. Von Emmelshausen ging  hinab zu Mosel nach Cochem. Dann folgten wir der Panoramastraße Richtung Nürburgring bis nach Müllenbach.  In Müsch besuchten wir das Eifel Trail Team auf ihrem privaten Übungsplatz. Alleine die Fahrt durch den Eingangstunnel ist ein Besuch dort wert!

Auf dem Gelände konnte wer wollte ein wenig Trail üben.  (An dir Kritiker unter uns. Tempo war max. 10 km/h)

Die Rückfahrt erfolgte über den Ring inklusive Imbiss an der Strecke. Zurück an die Mosel gelangten wir diesmal über das enge Schrumpfbachtal. Nicht Einheimische denken oft dies wäre eine Einbahnstraße. Mit Nichten! Schmal aber sehr schön!


Ardennenrundfahrt

des Lions Club Gedinne Croix-Scaille  13.04.2019 Biévre Belgien

 

Für viele unsere  Mitglieder  des Quadclubs „Quads4Hearts“ ist Biévre schon ein fester Termin in der jährlichen Planung. Daher begannen die Planungen bei uns schon sehr früh.  Sobald das Datum der Rundfahrt feststand wurden schon  Pensionen gebucht ob wohl wir gar nicht wussten ob unsere Anmeldung erfolgreich sein würde. Am 1 März um 0:00 wurden die Anmeldung für die Rundfahrt eröffnet. 

Bei der sechzehnten  Ausgabe der Ardennentour waren die zur Verfügung gestellten 300 Startplätze im Nu vergeben so das der Veranstalter schon 48 Stunden nach Eröffnung der Anmeldung diese schon wieder schließen musste. Kein Wunder, denn „BIEVRE“ gehört längst nicht mehr in die Kategorie Geheimtipp und ist mit Ausnahmen einer der wenigen Veranstaltungen wo man noch offiziell durch Wald und Wiese Offroad fahren darf. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 konnte man noch 2 Wochen nach Start der Anmeldungen einen Startplatz ergattern. 

(Von so einem regen Interesse können wir bei unseren Spendentouren von Quads4Hearts nur träumen. Zwar bekommen wir auch alle Startplätze belegt aber dauert dies ein paar Monate. J

 

Eine Woche vorher begannen dann die konkreten Vorbereitungen. Maschinen warten, Werk und Flickzeug, Minikompressor und Gurte zusammen suchen, Akkus der Actioncams laden und packen. Ganz wichtig die Startunterlagen nicht vergessen! J

 

Um Samstags ausgeruht an der Tour teilnehmen zu können, machten sich Helge und meine Wenigkeit schon Freitag mittags auf den Weg in Richtung Belgien.

 Ankunft:

 

Nach 270km Fahrtstrecke haben wir unser Ziel Bièvre erreicht. Mit der Ankunft am Freitag zählten wir bei weitem nicht zu den ersten Anreisenden. Man begegnete schon hier und da dem ein oder anderen ATV.

Im Vorfeld hatte es in Biévre geregnet, so dass es sicher nicht wie letztes Jahr eine staubige Angelegenheit werden würde.   Mud Fans kommen am heutigen Tag mit Sicherheit auf ihre Kosten. Ich sage immer Wasser von unten  TOP - Wasser von oben Schrott.

Wir luden ab und bezogen unser B&B im Nachbarort.

Die Tour:

 

Das Tourwetter  begegnete uns jedoch, durch einen Temperatursturz, frostig/eisig.  Zum Glück hatte ich wohlweislich noch schnell  lange Unterwäsche ins Auto geschmissen. Unsere Maschinen waren morgens mit Raureif überzogen und ich war sichtlich froh meiner CF 800 im Laufe ihres Lebens eine Griffheizung verpasst zu haben.

Ab 5 Uhr morgens  begann der größte Teil des Anreiseverkehrs und erfüllte den Ort mit Motorenlärm. Überall wurde Quads, ATV’s oder Side by Sides von Trailern abgeladen oder fuhren schon durch die Gegend.  Parkplätze wurden knapp und an der örtlichen Tankstelle standen die geländegängigen Fahrzeuge Schlange.

 Es ist immer wieder ein Genuss so viele Quad -Gleichgesinnte in einem so kleinen Örtchen Namens Bievre zu sehen. Man hat den Eindruck dass an diesem einem Tag im Jahr mehr Besucher als Einwohner dort vertreten sind.

 


Kurz vor 8 Uhr konzentrierte sich der Strom der Fahrer Richtung Gemeindehaus. Dort trafen wir viele weitere Freunde und Bekannte der Szene mit denen wir uns teilweise zusammen schlossen.

 

Nun heißt es Anmelden um seine Startnummer bekommen.  Die Anmeldung beim Organisator   Lions Club Gedinne Croix-Scaille ging wie gewohnt organisiert und zügig von statten.  Die örtliche Polizei war zwar vor Ort aber Kontrollen der Maschinen gab es keine.

Nachdem wir  unsere Leibchen bekommen hatten konnten wir endlich starten. Aber nicht ohne unser zweites belgisches Frühstück (das erste gab es schon in der Pension) – bestehend aus Croissants Kaffee oder Kakao einzuverleiben. 


Wichtig für alle Neulinge:  Die 115 km lange Rundfahrt ist kein Rennen! Es gilt die Devise: Wer langsamer fährt, hat einfach mehr vom Tag  und wenn man doch von einem schnelleren Fahrer eingeholt wird, winkt man sie einfach an einer passenden Stelle freundlich vorbei. Deshalb ging es in einem angenehmen Tempo von ca. 75 Sachen los. Wohl wissend das uns Schlammlöcher, Bäche und steckenbleibende Quads unser Tempo eh noch verringern würden. Offroad und der Zusammenhalt von allen Quadfahrern aus mehreren Ländern -  das macht Biévre eben aus.  Mehr dazu noch später..

Die gesamte Wegstrecke war mit Kalk und ausreichend  Schildern im Vorfeld von den Veranstaltern markiert worden. Vorbei ging es auf dem Rundkurs an drei wunderschönen restaurierten  gelegenen Mühlen mit ihren Fischteichen, durch Nadel und Laubwälder, Schotterstraßen und Felder. Die Landschaft wechselte oft ihr Gesicht so dass uns viel tolle Eindrücke in Erinnerung bleiben werden. Das Wetter blieb bis auch kleinere Schneeschauer stabil um die null Grad.  Wenn die Sonne sich einmal den Weg durch die Wolken gebahnt hatte, luden Wiesen entlang des Weges zu einer Pause ein.

Unser Fahrzeuge, zwei  Polaris Sportsman, eine 500’er Can Am  und eine CF-800 kamen gut voran und meisterten die Schlamm und Wasserlöcher mit Bravur. Dass wir nun  Alle von Kopf bis Fuß eingesaut waren, störte hier niemanden.  Das gehört einfach dazu! Lediglich Actioncam und Visier wurden ab und zu saubergewischt.  Weiter ging es über Stock und Stein, bzw. muss man über Stock und Wurzel sagen, welche uns stellenweise gut durchrüttelten. Ab und zu durchzog ein Bachlauf unseren Weg.  Schon bald merkte man das, wie oben schon beschrieben, dass die Rundfahrt keine Rennveranstaltung ist, sondern eine gemeinschaftliche Tour. So wurde ich angesprochen ob ich mit Benzin aushelfen könnte.  Dank eines 5 Liter Rotopax Reservekanister – kein Problem!

 

 

 

Die Geschwindigkeit auf den 115 km Ardennentour, wovon 90 km durch reines Gelände führten, musste immer wieder an die neuen Begebenheiten angepasst werden. Die ausgewiesene Strecke bestand größtenteils aus Waldwegen,  mit massiven Spurrillen, teils enge verbuschte Pfade und sehr oft Schlammgruben.  Besonders das ausgewaschene Bachbett und zwei steile bergauf Passagen  forderten unsere volle Konzentration und Können. 

Schlamm verkrustet aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht, kam wir nach 4 Stunden Fahrzeit wieder wohlbehalten  in Biévre an und verleibten uns hungrig das Mittagessen ein.

 Kurz um: Es war wie immer ein toller Tag und eine super Tour! Nun heißt es leider wieder 365 Tage warten.

 

Auf der Rückreise geriet ich noch in eine belgische Polizeikontrolle, welche sich wunderte warum so viele Trailer mit Quads auf den Straßen unterwegs waren.  Mit 0% Alkohol im Atem und einer vorbildlichen Ladungssicherung  entließen die 2 freundlichen Polizisten mich aus der Kontrolle. Heftigste Schneeschauer zwangen mich die Geschwindigkeit auf der Heimreise drastisch zu verringern.  Safty first!